Willi Valotti
Akkordeon
E-Bass
Handorgel
Klavier
Kontrabass
Orgel
Biografie
Beruf: Musiker, Komponist, Musiklehrer
Wohnort: Nesslau, St.Gallen, Schweiz
Wattwil, St.Gallen, Schweiz
Aufgewachsen in Wattwil als einer von drei Söhnen eines Magaziners und Chauffeurs, machte er seine musikalischen Gehversuche schon mit sechs Jahren nach Gehör auf einer diatonischen Handharmonika. Als Zehnjähriger schrieb er sich bei Jakob Waespe in Wattwil für den Akkordeonunterricht ein, den er ein Jahr lang besuchte, worauf er dem dortigen Handharmonikaklub beitrat, dessen Leitung er nach Waespes Tod übernahm. Die Freude an der Ländlermusik weckten in ihm seine Eitern, die für Kaspar Muther eingenommen waren und alle dessen Schallplatten kauften, wenngleich sie selbst nicht musizierten. Dass er als talentierter Akkordeonist bereits mit fünfzehn Jahren in der Kapelle «Echo vom Hemberg» neben Ernst Müller, Handorgel, Amalia Müller, Klavier, und Hermann Bösch, Bassgeige, bis 1969 mithielt, ergab sich daher fast von selbst. Seine Begabung fand schnell Beachtung und ermöglichte ihm bereits zu dieser Zeit die erstmalige Mitwirkung bei Schallplattenaufnahmen. Er lernte dann während dreier Jahre das Handwerk eines Plattenlegers, das er jedoch nie ausübte, weil er sich ganz der Musik zuwandte. Schon 1965 war er mit der Kapelle «Heirassa», Luzern, und ihrem Akkordeonisten Walter Grob, seinem Vorbild, in Beziehung getreten und öfters gar zum Mitspielen aufgefordert worden. Als 1970 Walter Grob den Wirteberuf ergriff, war es naheliegend, dass er dessen Platz in der berühmten Formation einnehmen werde, was denn auch bis zu ihrer Auflösung 1980 der Fall war. Durch die geografische Lage seines Heimatortes bereits früh mit dem Brauchtum der Appenzeller und ihrer ausgeprägten Volksmusik in Berührung gekommen, erhielt er auch andersartige künstlerische Impulse, die zu einer Annäherung an die Urnäscher Musikerfamilie Alder und zur zeitweisen Mitwirkung in der Formation «Alderbuebe» vom sechzehnten Altersjahr an führten. Die Auflösung der Kapelle «Heirassa» öffnete ihm schliesslich vollends den Weg zu diesen fortschrittlichen Appenzeller Musikanten.
Formationen
Kompositionen im Musikkatalog
| Titel | Interpret | Album | Jahr | Hörprobe |
|---|---|---|---|---|
| Alpfahrt i d Sellamatt | Jodlerklub Ebnat-Kappel | Früelig am Speer | 2026 | |
| Düre Näbel chunnt es Liecht | Jodlerklub Herisau-Säge | Glück & Säge | 2026 | |
| Ganz eifach | Gupfbuebä | Gupfritschtutz | 2026 | |
| Seealp-Schottisch | Kapelle Rondom | Bi öös inne | 2026 | |
| Telefonitis | Gupfbuebä | Gupfritschtutz | 2026 | |
| En Juchz i d Bärge | Jugendchor Jutz.ch | Zefiro (Live) | 2025 | |
| Klein Regina | Walter Grimm und Martin Suter mit Willi Valotti | On Tour in America | 2025 | |
| Toggenburger-Grüessli | Ländlertrio Odermatt-Gabriel-Schaub | Blick is Tal | 2025 | |
| Western-Schottisch | Walter Grimm und Martin Suter mit Willi Valotti | On Tour in America | 2025 | |
| Sännächilbi | Jodlerduett Bernadette Roos-Stadelmann und Markus Röösli | Us gsundem Houz | 2024 | |
| Em Aelplerchind sys Plange | Jodlerklub Bergfründ Ennetbühl | Im Ennetbühl | 2023 | |
| Gerli-Jodel | Jodlerklub Bergfründ Ennetbühl | Im Ennetbühl | 2023 | |
| Bim Lunni-Franz | Kapelle Heirassa Revival | Lieblingsländlermusig | 2022 | |
| d Rösti | Solojodlerin Sabina Kuhn | 40 Jahre unverblüemt | 2022 | |
| Di heiterblaue Auge | Jodelduett Stärneblueme | Alphorn-Kulturmix von traditionell bis neuzeitlich | 2022 | |
| Em Rässe Albert sys | Kapelle Pfauenhalde | Pfauen Klang Träger 01 | 2022 | |
| Schöne Erinnerungen | Kapelle Pfauenhalde | Pfauen Klang Träger 01 | 2022 | |
| So gfallts am Fritz | Kapelle Pfauenhalde | Pfauen Klang Träger 01 | 2022 | |
| Zorro-Fox | Kapelle Heirassa Revival | Lieblingsländlermusig | 2022 | |
| E nördigi Yrechtig | Altfrentsch | Delikatessen | 2021 |
Konzertant