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Zuletzt gespielt: «Eisblümchen» am 29.07.2026 auf Radio Tell Bodenständig
Über uns
Die Mosibuebä gehörten während fast vier Jahrzehnten zu den bekanntesten und einflussreichsten Schwyzerörgeli-Formationen der Innerschweiz. Mit ihrem unverfälschten Spiel, ihrer ausgeprägten Bodenständigkeit und ihrem grossen Wissen über die überlieferte Volksmusik trugen sie entscheidend dazu bei, den alten Schwyzerörgelistil zu bewahren und an jüngere Generationen weiterzugeben.
Die Wurzeln der Formation liegen im «Mosi» bei Unterschönenbuch in der Gemeinde Ingenbohl SZ, dem Wohnort der Familie Lüönd. Alois und Paul Lüönd traten ab 1968 zunächst als Schwyzerörgeliduo auf. Als ihr jüngerer Bruder Daniel Lüönd das Kontrabassspiel erlernte, gründeten die drei Brüder 1976 das Schwyzerörgelitrio Mosibuebä. Der Name der Formation leitete sich direkt von ihrem Zuhause im «Mosi» ab.
Musikalisch widmeten sich die Mosibuebä besonders dem alten Innerschweizer Schwyzerörgelistil. Einen wichtigen Teil ihres Repertoires bildeten überlieferte Tänze von Josef Stump und Balz Schmidig. Diese Stücke wurden nicht nach Noten, sondern traditionell nach Gehör von Musiker zu Musiker weitergegeben. Alois Lüönd hatte zahlreiche dieser Melodien über Martin Nauer kennengelernt und bewahrte sie gemeinsam mit seinen Brüdern in möglichst ursprünglicher Form.
Die Mosibuebä verstanden Tradition jedoch nicht als Stillstand. Neben historischen Tänzen spielten sie auch neuere Stücke und eigene Kompositionen. Besonders Paul Lüönd entwickelte einen persönlichen, melodiösen Stil und komponierte mehr als 60 Tänze. Damit verband die Formation musikalisches Erbe mit einer lebendigen und eigenständigen Weiterentwicklung der Schwyzerörgelimusik.
Im Laufe der Jahre wurde das ursprüngliche Trio zeitweise durch weitere Musiker ergänzt. Unter anderem wirkten die Schwyzerörgeler Daniel Gwerder und Philipp Schuler mit. Dadurch traten die Mosibuebä zeitweise auch in einer erweiterten Quartett- oder Quintettbesetzung auf, ohne ihren charakteristischen Klang und ihre musikalische Haltung zu verlieren.
Mit zahlreichen Auftritten in der ganzen Schweiz, an Grossveranstaltungen, im Ausland sowie in Radio und Fernsehen erlangten die Mosibuebä weit über ihre Heimatregion hinaus grosse Bekanntheit. Auch im Film «Ur-Musig» von Cyrill Schläpfer waren sie zu sehen. Ihre Authentizität und ihr konsequentes Bekenntnis zur traditionellen Innerschweizer Volksmusik machten sie zu einer legendären Formation der Schweizer Ländlerszene.
Nach 38 gemeinsamen Jahren wurde die Formation im März 2014 aufgelöst. Kurz darauf verstarb Paul Lüönd nach schwerer Krankheit. Daniel Lüönd starb 2019. Alois Lüönd führte das musikalische Erbe später mit der Formation Mosi-Musig weiter und setzte sich weiterhin für die Pflege des alten Schwyzerörgelistils ein.
Die Mosibuebä stehen bis heute für eine besonders ursprüngliche, kraftvolle und zugleich melodiöse Form der Schwyzerörgelimusik. Ihr umfangreiches Repertoire, ihre Eigenkompositionen und ihr Einsatz für die mündlich überlieferte Musiktradition bilden ein bedeutendes Kapitel der Schweizer Volksmusikgeschichte.
Die Wurzeln der Formation liegen im «Mosi» bei Unterschönenbuch in der Gemeinde Ingenbohl SZ, dem Wohnort der Familie Lüönd. Alois und Paul Lüönd traten ab 1968 zunächst als Schwyzerörgeliduo auf. Als ihr jüngerer Bruder Daniel Lüönd das Kontrabassspiel erlernte, gründeten die drei Brüder 1976 das Schwyzerörgelitrio Mosibuebä. Der Name der Formation leitete sich direkt von ihrem Zuhause im «Mosi» ab.
Musikalisch widmeten sich die Mosibuebä besonders dem alten Innerschweizer Schwyzerörgelistil. Einen wichtigen Teil ihres Repertoires bildeten überlieferte Tänze von Josef Stump und Balz Schmidig. Diese Stücke wurden nicht nach Noten, sondern traditionell nach Gehör von Musiker zu Musiker weitergegeben. Alois Lüönd hatte zahlreiche dieser Melodien über Martin Nauer kennengelernt und bewahrte sie gemeinsam mit seinen Brüdern in möglichst ursprünglicher Form.
Die Mosibuebä verstanden Tradition jedoch nicht als Stillstand. Neben historischen Tänzen spielten sie auch neuere Stücke und eigene Kompositionen. Besonders Paul Lüönd entwickelte einen persönlichen, melodiösen Stil und komponierte mehr als 60 Tänze. Damit verband die Formation musikalisches Erbe mit einer lebendigen und eigenständigen Weiterentwicklung der Schwyzerörgelimusik.
Im Laufe der Jahre wurde das ursprüngliche Trio zeitweise durch weitere Musiker ergänzt. Unter anderem wirkten die Schwyzerörgeler Daniel Gwerder und Philipp Schuler mit. Dadurch traten die Mosibuebä zeitweise auch in einer erweiterten Quartett- oder Quintettbesetzung auf, ohne ihren charakteristischen Klang und ihre musikalische Haltung zu verlieren.
Mit zahlreichen Auftritten in der ganzen Schweiz, an Grossveranstaltungen, im Ausland sowie in Radio und Fernsehen erlangten die Mosibuebä weit über ihre Heimatregion hinaus grosse Bekanntheit. Auch im Film «Ur-Musig» von Cyrill Schläpfer waren sie zu sehen. Ihre Authentizität und ihr konsequentes Bekenntnis zur traditionellen Innerschweizer Volksmusik machten sie zu einer legendären Formation der Schweizer Ländlerszene.
Nach 38 gemeinsamen Jahren wurde die Formation im März 2014 aufgelöst. Kurz darauf verstarb Paul Lüönd nach schwerer Krankheit. Daniel Lüönd starb 2019. Alois Lüönd führte das musikalische Erbe später mit der Formation Mosi-Musig weiter und setzte sich weiterhin für die Pflege des alten Schwyzerörgelistils ein.
Die Mosibuebä stehen bis heute für eine besonders ursprüngliche, kraftvolle und zugleich melodiöse Form der Schwyzerörgelimusik. Ihr umfangreiches Repertoire, ihre Eigenkompositionen und ihr Einsatz für die mündlich überlieferte Musiktradition bilden ein bedeutendes Kapitel der Schweizer Volksmusikgeschichte.
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MusicBrainz
Mitglieder
Diskographie
Einige Kompositionen aus dem Musikkatalog
| Titel | Komponist | Album | Jahr | Label | Hörprobe | Wünschen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Alberts Geburtstagsfäscht | Paul Lüönd, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Auf Etzels Höhen | Josef Stump Arr. Alois Lüönd, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Bis Lüöndä im Balmberg | Daniel Gwerder, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Chilbimorgä im Alpärösli | Paul Lüönd, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| De Banjo-Otti | Paul Lüönd, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Der kleine Andreas | Paul Lüönd, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Echo vom Urmiberg | Josef Stump Arr. Daniel Gwerder, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Eine Mondfahrt auf dem Urnersee | Josef Z'graggen Arr. Daniel Gwerder, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Es heiteret ja scho | Alois Lüönd, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen | |
| Fondueabig bim Benno | Alois Lüönd, | Vo früener bis hüt | 2013 | Phonotell | ☆ Wünschen |
Konzertant