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Typisch Schwiz

Die Sendereihe will ausgewählte Bräuche und Traditionen, auffällige Konsum- und Alltagsgewohnheiten, spezielle Produkte und Angebote, erstaunliche Ausnahmeerscheinungen und -einrichtungen, Feierabend- und Freizeitbeschäftigungen, sprachliche und andere Ausdrucksweisen bekannt oder bewusst machen, näher bringen, in ein überraschendes Licht rücken, hinterfragen, einander gegenüberstellen…

"Typisch Schwiz" – jede Woche neu mit Pierre Kocher und Markus Hubacher!

Die Sendungen können auch als Podcast abonniert werden, entweder direkt über iTunes oder via folgenden Link:

http://www.radiotell.ch/podcasts/typisch-schwiz_xml.asp

Die Produktion der Sendereihe wird unterstützt durch die Stiftung für Radio und Kultur Schweiz SRKS

Das Wandern ist des Schweizers Lust…
Michael Roschi, Geschäftsführer der Schweizer Wanderwege, singt das Lied gut und gerne. Ausserdem weiss er allerlei Interessantes rund um den Schweizer Volkssport Nr. 1 zu erzählen, zum Beispiel inwiefern Wandern auch ein Politikum ist. Der Gipfel des typisch Schweizerischen ist uns aber in Einsiedeln begegnet: Geh zu Berg, kehr heil zurück – ein guter Schuh bringt dir dies Glück, so lautet der Werbeslogan der Firma Swiss Biomechanics, die Wanderschuhe auf Mass herstellt! Individualisierte Perfektion – wir waren im Betrieb der Familie Kryenbühl zu Besuch.
Beitrag vom:  14.04.2015 

Ännet em Gotthard
Ännet em Gotthard – ist dort auch typischi Schwiz? Wenn jemand daran zweifeln sollte, bekommt er’s mit der 80-jährigen Tessinerin Piera Cafiero zu tun, die seit 55 Jahren in Bern lebt. Sie und ihr ursprünglich süditalienischer Mann, Besitzer des Restaurants Ticino, machen aber leider immer wieder die Erfahrung, dass gerade für Bundesbern die Schweiz am Gotthard endet…. Aber wie sieht und fühlt das der unbestrittene Mister Ticino Marco Solari? Zwei Ansichten über unsere Sonnenstube.
Beitrag vom:  07.04.2015 

Aromat
Der Webseite www.kulinarischeserbe.ch ist zu entnehmen, dass das deutsche Unternehmen Knorr 1907 in Thayngen eine Schweizer Filiale gegründet hat. So richtig in Schwung kam diese erst in den 1940-er Jahren und in der Nachkriegszeit, und zwar als Folge davon, dass Deutschland kriegsbedingt keinen Fleischextrakt für die Produktion von Fertigsuppen und Bouillonwürfeln mehr lieferte. Schweizer Erfindungen wie Aromat, die Hühnersuppe und später Stocki konnten ihren Siegeszug antreten unter laufend besseren Konsumbedingungen. Wir fragen uns, was hinter und vor allem im Aromat steckt und welchen Stellenwert diese Streuwürze in der heutigen Küche und in den Essgewohnheiten noch hat.
Beitrag vom:  31.03.2015 

Hornusse
Wenn e Schleger vo dr einte Mannschaft e Nouss mit chli Lätt vore uf em Bock befeschtiget u nähär mit em Träf a sim Stäcke abschlat u müglechscht wit i ds Riis schiesst, wo de aber vilech eine vo dr angere Mannschaft, wo dert steit, die Nouss mit sire Schindle abtuet u dr Streich e so verchürzt, de seit me däm i dr Schwiz Hornusse… Haben wir das richtig rapportiert? Jedenfalls war Pierre Kocher zu Besuch beim Schweizer Meister in Höchstetten, und Markus Hubacher hat einen Selbstversuch gewagt!
Beitrag vom:  24.03.2015 

Jodle oder Jödele?
Für unsere Beiträge zu dieser urschweizerischen gesanglichen Ausdrucksform haben wir zwei ‚Schwergewichte‘ der bernischen Jodelkultur besucht: Markus Hubacher war bei Hannes Fuhrer, dem Komponisten von Naturjodel und zahlreichen Jodelliedern sowie Dirigenten der Jodlerklubs Hasle-Rüegsau, Alchenstorf und Wystäge. Er ist bekannt dafür, dass sich auch viel Jungjodler um ihn scharen – wie kommt das? Pierre Kocher befragte den Signauer Pfarrer Stephan Haldemann, langjähriger Dirigent des Jodlerklubs Alpenrösli Münsingen und Präsident des bernisch-kantonalen Jodlerverbands. Er unterscheidet zwischen ‚Jodle‘ und ‚Jödele‘ – was meint er damit?
Beitrag vom:  17.03.2015 

Lärm oder Musik?
Schweizer Glocken gib es in allen Varianten. Ob an einem Umzug mit der grossen Treichel, als Unterstützung bei einem Eishockeyspiel, im Kirchenturm oder schliesslich auf der Kuhweide. Glocken haben in der Schweiz eine Tradition. Doch je länger wie mehr geraten Glocken auch in die Kritik. Kirchenglocken seien zu laut für den Menschen, Kuhglocken gar schädlich für das Tier. Was der Treichelschmied über sein Handwerk sagt und wie es in der Schweizer Glockenlandschaft aussieht in den Berichten von Gastmoderator Ruedi Helfer und Markus Hubacher.
Beitrag vom:  10.03.2015 

Schoggiland Schweiz?
Schokolade oder Kaffee? Was ist nun schon wieder typisch Schweiz? Als Schweizer Tourist im Ausland hört man oftmals die Begriffe Berge, Käse und Schoggi. Besonders die Schokolade aus unserem Land scheint auf der ganzen Welt bekannt zu sein. Doch Ruedi Helfer ging der Sache auf die Spur. Und die Zahlen sprechen gegen die Schokolade. Kaffee scheint der Schokolade schon lange den Rang abgelaufen zu sein. Ob es wirklich so ist, und was der der Schokoladen-Hersteller Willi Schmutz zu diesem Thema sagt, in dieser Sendung.
Beitrag vom:  03.03.2015 

Immigriert – und integriert?
Die Schweiz ist – neben einem Fluchtgeld-, Wohlstands- und Sicherheitsland – eben auch ein typisches Einwanderungsland. Das muss hierzulande wohl niemandem mehr klar gemacht werden, und die Haltungen und Meinungen dazu sind sattsam bekannt… Was wir aber noch immer zu wenig oder dann nur pauschal und tendenziös erfahren: Wie ergeht’s und geht’s den Eingewanderten konkret in ihrem Alltag? Wie zufrieden sind sie, was fehlt ihnen (noch), was belustigt, ärgert oder frustriert sie? Und wie weit fühlen sie sich selber, vor allem: SIND sie INTEGRIERT?
Beitrag vom:  24.02.2015 

Fasnachtsverruckt
Wir haben Zuri, Hansjörg Zurgilgen, in Sarnen OW kurz vor Ausbruch des Fasnachtsfiebers besucht. Er hat uns in seinem Bastelraum seine diesjährige Ausstattung vorgeführt und uns erzählt, was ihm diese ebenso intensiv wie extensiv ausgelebte Leidenschaft bedeutet. Der 64-jährige Mathematiklehrer, meistens mit einem Freund unterwegs, hat sein alljährliches Fasnachtsschaffen auf Facebook dokumentiert.
Beitrag vom:  17.02.2015 

Dialäkt-Kult
Am Phonetischen Laboratorium der Uni Zürich hat eine Gruppe von jungen SprachwissenschaftlerInnen in den letzten Jahren gleich zwei stark beachtete Apps für ein breites, an Dialektfragen interessiertes Publikum geschaffen: den Dialäkt-Äpp und den Voice-App. Pierre Kocher demonstriert, was sie bieten.
Beitrag vom:  10.02.2015 

Rivella
‚Rivella – der offizielle Durstlöscher der Schweizer‘ lautet der aktuelle Slogan für unsere Nationallimonade. Es ist die fünftstärkste Marke in der Schweiz, mit einem Bekanntheitsgrad von 99 Prozent. Wir wollten das Wesen und den Werdegang dieses ‚gesunden‘ Getränks für den ‚sportlichen‘ Menschen näher kennen lernen und waren in Rothrist zu Besuch.
Beitrag vom:  03.02.2015 

Umgang mit dem Tod
Wie geht man in der Schweiz mit dem Thema Tod um? Markus Hubacher hat sich mit André Urwyler, einem langjährigen Pfarrer und Sterbebegleiter, über seine Erfahrungen unterhalten. Im zweiten Teil befragt Pierre Kocher den Bestatter Kurt Reese zu seinen Erlebnissen. Beide nehmen Stellung zur teilweise umstrittenen Organisation Exit, welche es den Menschen ermöglicht, ihren Todeszeitpunkt selber zu bestimmen.
Beitrag vom:  27.01.2015 

Vereinsland Schweiz
‚Mir hei e Verein, i ghöre derzue…‘ besingt Mani Matter mit teilweise gemischten Gefühlen das Vereinsland Schweiz. Tatsächlich hat es unser Land in sich, was die Anzahl und die Vielfalt der existierenden Vereine angeht. Markus Hubacher macht sich in einer Kolumne ein paar Gedanken dazu. Und Pierre Kocher hat sich bei einem Probabend der Gerlafinger Theaterbühne umgehört…
Beitrag vom:  20.01.2015 

Schnee
Nächstens rasen sie wieder das Lauberhorn runter – natürlich auf Kunstschnee. Wir haben uns beim Geschäftsführer des Skirennens erkundigt, was das weisse Gold so für Sorgen und Kosten bereitet. Dann haben wir beim Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF Davos nachgefragt, wie dort damit umgegangen wird, dass Schnee anstatt von selbst natürliche Lust zu bereiten zunehmend eine technische Last oder zumindest eine Herausforderung bedeutet.
Beitrag vom:  13.01.2015 

FIGUGEGL
Der alte Werbeslogan fürs Käsefondue ist inzwischen ein fester Bestandteil unserer Alltagssprache. Wir haben uns mit Profis über dieses Gute-Laune-Mahl unterhalten. Wussten sie zum Beispiel, dass im 11. Gesang von Homers ‚Ilias‘ über ein Gericht aus geriebenem Ziegenkäse, Weisswein und Mehl gedichtet wird? Ist Fondue am Ende gar nicht typisch helvetisch? He nu, einewäg: Figugegl!
Beitrag vom:  06.01.2015 

Altjahrsesu
Altjahrsesu – so heisst ein fasnächtlich anmutender Sylvester-Brauch in Schwarzenburg im Kanton Bern. Im ersten Beitrag schildert Walter Wenger, Esurat der ersten Stunde, was es mit dem wilden Treiben all der maskierten Mannen auf sich hat. Im zweiten Beitrag fragt sich Markus Hubacher, was für seinen und Familie Schweizers Neujahrsabend typisch ist…
Beitrag vom:  30.12.2014 

Adväntsfänschterle
Woher dieser Quartier- bzw. Dorfbrauch stammt und wie alt er ist, wissen wir nicht. Sicher ist, dass er sich in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz stark verbreitet hat. Gleichzeitig ist auch die Adventskalender-Kultur im privaten Rahmen aufgeblüht, ja fast schon explodiert… Reichen herzige Bildli und nette Versli nicht mehr?
Beitrag vom:  23.12.2014 

z Bärg - mit dr Seilbahn
Zum Anfang der Schneesport-Saison sind wir zusammen mit dem Historiker Daniel Bernet mit der Schilthornbahn sozusagen obsi gefahren: Was hatte dieses Bauwerk für eine Bedeutung? Und was hat James Bond der Bahn hinterlassen? Leider eher nidsi geht‘s dann allgemein mit Schweizer Seilbahnen im Gespräch mit Andreas Keller, dem Kommunikationschef vom Verband Seilbahnen Schweiz.
Beitrag vom:  16.12.2014 

Gschänklischwiz
In der Vorweihnachtszeit ist das Thema unvermeidlich, ja beinahe obligatorisch: Schenken, Geschenke… Im ersten Teil besucht Markus Hubacher einen Schweizer Heimatwerk-Laden und lässt sich für eine Geschenkidee begeistern, die bereits durch ihr Aussehen das Prädikat "typisch Schweiz" verdient... Pierre Kocher unterhält sich im zweiten Teil mit zwei älteren Frauen übers Schenken und Beschenktwerden früher und heute.
Beitrag vom:  09.12.2014 

Züpfe
Im ersten Teil stellt uns Pierre Kocher Lydia Minger vor, die in ihrer bäuerlichen Backstube in Schüpfen jeweils am Freitagabend ihre Brote und Backwaren direkt verkauft und am Samstagmorgen am Berner Münstergass-Märit ihre weit und breit beste Züpfe - wie viele sagen - an einem Stand anbietet. Und im zweiten Teil lässt Markus Hubacher eine Frau und einen Mann erzählen, warum für sie der Genuss einer Sonntagszüpfe keine Selbstverständlichkeit ist.
Beitrag vom:  02.12.2014 


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